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Geschafft!

Nun ist es also geschafft. Donnerstag den 12. Januar nach 3 Stunden nächtlicher Ruhe und kurzfristigen Zeitplanänderungen sind Opposition und Verteidigung doch sehr überraschend smooth über die Bühnen gegangen - und das auch noch mit extra Publikum! Durch das hyperinteressante Thema, mit seinen glitzernden Fassetten der Komplexität, gab es natürlich ein großes Interesse von extern - nur leider sind die Ergebnisse meiner Forschung eher rar ausgefallen als ursprünglich angenommen und erwartet.

Komisch ist auch, was eine konstante Übermüdung und extra Dosis Schwarztee (mit Milch und Zucker, 2 min ziehen lassen) so alles ausmacht. Erst recht, wenn es ernst wird. Hat alles super gefunzt und nun gibt es wieder gemächliche Wellen auf der hohen See - und besseres Wetter - mit dem man hoffentlich gut segeln kann.

(... ich hab mir aber auch den Kopf zerbrochen, manno!)

Unter anderem von der Partie sind die immernoch bestehenden running gags: "Ich schick dir 'n PDF", "Rentokill", "Hullsvotti Hunnigolla", "The jungle never sleeps", Mikado, Rum & Tea ...

Auch von der Partie, wenn auch nur auf bestimmte Zeit sind die vielen Besucher. Zum einen der wandelnde Waldschrat Britta und die durchgeknallt verpeilte Maki aus Japan - ja, und die nicht zu bändigende Trollbande. Zur Zeit wieder einmal ganz schön am abdrehen und die seltsamsten Dinge geschehen. Dramatischst! Der Kristall ist weg ... ich glaube heute werd ich einfach ein paar Engergiebälle aus dem Wald für sie mitbringen. Das dürfte sie hoffentlich besänftigen. Immer dieser Kristall. Die spinnen doch. Bloss weil ihnen jemand irgendwann mal gesagt hat, es handle sich um eine Fee ......

Östersund ist bezaubernd, wenn nicht sogar zu reizend für mich. Gestern bin ich endlich mal wieder in der Stadt gewesen, sogar bis nach Frösön ging die Reise! Ein sehr schöner Abend mit den verbliebenden ECOSUD Freunden, vielen neuen Einblicken in Afrikanische Welten und einen einstündigen Nachtspaziergang mit prickelndem Wind, von der Seite, an die andere Seite des Sees zurück. [Nebenbei: es gibt jetzt eine neue Webkamera mit wunderschöner Aussicht auf die Stadt und Jämtland. Von einem futuristischen Turm mit dem Namen Arctura aus aufgenommen (take a look: www.arctura.se.webkamera.kamera.htm).]

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the jungle never sleeps

Seit ein paar Tagen gibt es schon keinen Sonnenschein mehr; Schneekristalle schneiden von der Seite winzige Wunden in die Haut. Die Kälte gibt sein übriges dazu. Überraschend und schön am Leben zu sein, verfliegen die Tage doch wie Minuten. Gegen die gerissenen Haut kann man mit einer öligen Behandlung gut entgegenwirken (Weleda, Havtorn, z.B.), einem Whiskey und einem Lächeln - gegen den Schmerz. Manchmal denke ich, während des Schlittenfahrens, wie faszinierend doch das Gefühl ist, durch den Schnee zu schnellen, den Schnee zu hören und auf unbedeckter Haut zu spüren. Eine Welt für sich. Es macht abhängig und verdammt nochmal ganz schön neugierig. ... Und eben genau das ist es, dieses leise Summen, Grummeln und Murmeln, was der Norden mir zuruft. Leva dagen i skolan. Leva dagen i Östersund, ock?
And being alone with time, I decided to travel North. The annual Vintermarknad of Sámi people is taken place in Jokkmokk. It is historically known as gathering of Sámi families to exchange news, goodis and I guess a happening for the youth, too. Ok, going there by night train was an adventure in itself; snorring people and falling children and then, 25 degrees celsius minus and bright sunshine ... Totally lost but truly there with: - a lot of Sámi - amazing tourists - and reindeer races for them - luxery - culture and art - weather - flora and fauna (reindeer) - beart wearing men - yoiks - atmosphere - interesting lectures and discussions - delicious food (reindeer, reindeer kebab, lingonberry marmelade) - and freezing feet ... ... by then it turned to be minus 35 degrees celsius. One night in a hostel and the night train back. The World Rhythm Music Festival in Östersund went by past weekend - and as the North is always performing on high standards it has been again very wonderful wit...

Meißen

So, here I am, since June 1st, official inhabitant of Meißen, Saxony. It happened fast, first attending an energy forum, meeting many different people, sending the initiative application, being invited - bang! - having th job, finding a flat, moving from Göttingen and starting a very unknown new chapter of life. Now, being an official member of the office class, time just moves on very quick - back then, when time was always present, plenty enough for letting the feet do what they wanted to, having too much time, turning and twisting in circles ... now, sometimes it feels that time is like sand: as soon as you dug up a handful, it runs through your fingers - thanks to gravity! The new challenge keeps me busy, exhausted but with full speed, river Elbe whispering into my ears, moving on paths taken by C. D. Friedrich, feeling strange but good.